Die schriftlichen Einstellungstests kenne ich nicht. Es dürfte dabei jedoch um Deine Kompetenz im Tippen gehen (Schreibgeschwindigkeit, Form und Fehlerlosigkeit). Ich kann nicht sagen, ob man Dich z.B. „Rhythmus“, exzellent“ oder „Akquisition“ buchstabieren lässt…
Ich schreibe einfach mal so, als sei das Dein erstes Vorstellungsgespräch:
Vorher kannst Du Dir sympathische Antworten auf die üblichen Fragen überlegen, die natürlich nicht unbedingt direkt gestellt werden:
Warum wollen Sie hier arbeiten? Wie stellen Sie sich Ihre Tätigkeit hier vor? Beherrschen Sie Word und Exel? Beherrschen Sie das zehn Finger System und Steno? Sind Sie teamfähig? Sind Sie in der Lage zu selbstständiger Arbeit? Sind Sie bereit Überstunden zu machen? Was sind Ihre Stärken und Schwächen? Rauchen Sie (wg. Der Pausen)? Was sind Ihre Hobbies? Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?...
Es macht einen guten Eindruck, wenn Deine Unterlagen auf etwas besserem Papier ausgedruckt sind (100g statt 80g).
Sei eher zu früh dort (Busverspätung Parkplatz finden, eventuell musst Du das bestimmte Büro noch suchen), tritt gutgelaunt, selbstbewusst, offen und liebenswürdig auf, sprich deutlich, suche den Augenkontakt zum Interviewer (natürlich nicht starren), achte ein wenig auf Deine Körpersprache (Arme möglichst nicht vor der Brust verschränken).
Wenn Du Dich bei einer Behörde vorstellst, ist seriöse Kleidung angesagt (wie zu Omas Achtzigstem in einem feinen Lokal: Natürlich solltest Du am Morgen vorher die Haare waschen, unbedingt die Schuhe putzen) – auch wenn Du später dort in lockerer Freizeitkleidung arbeiten wirst. Wenn Du wegen des Wetters etwas derangiert aussiehst, sprich es an und entschuldige Dich dafür.
Nimm angebotene Getränke ruhig an (aber auf keinen Fall Alkohol), dann hast Du etwas in der Hand.
Wenn es sich ergibt und die Situation entspannt ist, darfst Du auch einen Hauch persönlich werden. Wenn zum Beispiel im Büro des Interviewers ein Foto auf dem Schreibtisch steht, darfst Du sagen, wie niedlich die Kinder sind. Oder zum persönlichen Wandkalender: „Oh wie schön, Costa Rica, waren Sie dort schon einmal?“
Keine Panik, viel Glück.