Ein Darlehensvertrag ist prinzipiell frei aushandelbar, wenn dabei kein Vertragspartner unzulässig benachteiligt wird.
Beispiele:
(nähere Erklärungen sind kursiv gesetzt)
Darlehensvertrag
Zwischen
Frau abc, Anschrift, im weiteren Darlehensnehmer genannt,
und
Herrn xyz, Anschrift, im weiteren Darlehensgeber genannt,
wird folgender Darlehensvertrag geschlossen:
1.
Der Darlehensgeber zahlt dem Darlehensnehmer monatlich/alle 3 Monate im Voraus einen Betrag von xxx€ zur Tilgung der monatlichen Kreditraten an die qwertz Bank in Höhe von xxx€ in Bar/per Überweisung auf das Konto Nr. 12345678 bei der Knastbank eG, BLZ 123456789. Bei jeder Barzahlung stellt der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber eine Empfangsquittung aus. (Das der Darlehensbetrag nur so hoch sein darf wie die Kreditrate ist klar?!)
2.
Das Darlehen ist zinslos.
Die erste Zahlung nach 1. erfolgt am xx.xx.xxxx.
3.
Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, das Darlehen ausschließlich zu dem in 1. vereinbarten Zweck zu verwenden. (Hermit wird eine Zweckentfremdung des in 1. genannten Zweckes, der einen anderen Zweck dienen muss als der, dem das ALG II dient, verhindert)
4.
Der Darlehensvertrag gilt vorläufig unbefristet, solange der Darlehensnehmer von staatlichen Hilfen, namentlich Grundsicherung nach SGB II oder XII, abhängig bzw. auf diese angewiesen ist.
Sobald der Darlehensnehmer nicht mehr von staatlichen Hilfen abhängig ist, endet dieser Darlehensvertrag mit dem Ende des Monats, der auf den Monat folgt, in dem die Hilfebedürftigkeit nach SGB II oder XII geendet hat. (Der Darlehensvertrag läuft also noch einen Monat weiter, wenn die Hilfebedürftigkeit entfallen ist.)
5.
Bei nicht zweckentsprechender Verwendung endet der Darlehensvertrag mit dem Datum des Vertragsverstoßes. Hierzu bedarf es der schriftlichen Kündigung dieses Vertrages durch den Darlehensgeber.
6.
Ist dieser Vertrag nach 4. oder 5. beendet, zahlt der Darlehensnehmer mit Beginn des Folgemonats das bis dahin aufgelaufene Darlehen in monatlichen Raten an den Darlehensgeber zurück, deren Höhe dann individuell nach der Leistungsfähigkeit des Darlehensnehmers zwischen diesem und dem Darlehensgeber vereinbart werden.
Die Rückzahlung leistet der Darlehensnehmer in Bar/per Überweisung auf das Konto Nr. 87654321 bei der Knastbank eG, BLZ 123456789. Bei jeder Barzahlung stellt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer eine Empfangsquittung aus.
Neustadt, den xx.xx.xxxx (Natürlich vor der ersten Rate)
Unterschrift Darlehensnehmer
Unterschrift Darlehensgeber
Darlehensvertrag
Zwischen
Frau abc, Anschrift, im weiteren Darlehensnehmer genannt,
und
Herrn xyz, Anschrift, im weiteren Darlehensgeber genannt,
wird folgender Darlehensvertrag geschlossen:
1.
Der Darlehensgeber zahlt dem Darlehensnehmer einmalig einen Betrag in Höhe von xxx€ in Bar/per Überweisung auf das Konto Nr. 12345678 bei der Knastbank eG, BLZ 123456789 zur Anschaffung eines PKW. Bei Barzahlung stellt der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber eine Empfangsquittung aus. (Das der Darlehensbetrag nur so hoch sein darf wie der Kaufbetrag ist klar?!)
2.
Das Darlehen ist zinslos.
Die Zahlung nach 1. erfolgt am xx.xx.xxxx.
3.
Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, das Darlehen ausschließlich zu dem in 1. vereinbarten Zweck zu verwenden. (Hermit wird eine Zweckentfremdung des in 1. genannten Zweckes, der einen anderen Zweck dienen muss als der, dem das ALG II dient, verhindert)
4.
Die Rückzahlung des Darlehens wird ausgesetzt, solange der Darlehensnehmer von staatlichen Hilfen, namentlich Grundsicherung nach SGB II oder XII, abhängig bzw. auf diese angewiesen ist.
Sobald der Darlehensnehmer nicht mehr von staatlichen Hilfen abhängig ist, zahlt der Darlehensnehmer mit Beginn des Folgemonats die unter 1. genannte Summe in monatlichen Raten an den Darlehensgeber zurück, deren Höhe dann individuell nach der Leistungsfähigkeit des Darlehensnehmers zwischen diesem und dem Darlehensgeber vereinbart werden.
Die Rückzahlung leistet der Darlehensnehmer in Bar/per Überweisung auf das Konto Nr. 87654321 bei der Knastbank eG, BLZ 123456789. Bei jeder Barzahlung stellt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer eine Empfangsquittung aus.
Neustadt, den xx.xx.xxxx (Natürlich vor der ersten Rate)
Unterschrift Darlehensnehmer
Unterschrift Darlehensgeber
Darlehensvertrag
Zwischen
Frau abc, Anschrift, im weiteren Darlehensnehmer genannt,
und
Herrn xyz, Anschrift, im weiteren Darlehensgeber genannt,
wird folgender Darlehensvertrag geschlossen:
1.
Der Darlehensgeber zahlt dem Darlehensnehmer einmalig einen Betrag in Höhe von xxx€ in Bar/per Überweisung auf das Konto Nr. 12345678 bei der Knastbank eG, BLZ 123456789 zur Anschaffung eines PKW. Bei Barzahlung stellt der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber eine Empfangsquittung aus. (Das der Darlehensbetrag nur so hoch sein darf wie der Kaufbetrag ist klar?!)
2.
Das Darlehen ist zinslos.
Die Zahlung nach 1. erfolgt am xx.xx.xxxx.
3.
Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, das Darlehen ausschließlich zu dem in 1. vereinbarten Zweck zu verwenden. (Hermit wird eine Zweckentfremdung des in 1. genannten Zweckes, der einen anderen Zweck dienen muss als der, dem das ALG II dient, verhindert)
4.
Der Darlehensnehmer tritt hiermit sein Recht auf Verwertung des mit dem Darlehensbetrages gekauften, in 1. bezeichneten Objektes, als Sicherheit an den Darlehensgeber bis zur kompletten Rückzahlung des in 1. genannten Darlehensbetrages ab.
Es ist dem Darlehensnehmer untersagt, für den Zeitraum der Abtretung dieses Objekt als sein Eigentum zu bezeichnen, zu verkaufen, zu verpfänden oder es anderweitig als Sicherheit abzutreten.
5.
Die Rückzahlung der in 1. genannten Darlehenssumme erfolgt ab xx.xx.xxxx in monatlichen Raten von xxx€ an den Darlehensgeber.
Die Rückzahlung leistet der Darlehensnehmer in Bar/per Überweisung auf das Konto Nr. 87654321 bei der Knastbank eG, BLZ 123456789. Bei jeder Barzahlung stellt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer eine Empfangsquittung aus.
Neustadt, den xx.xx.xxxx (Natürlich vor der ersten Rate)
Unterschrift Darlehensnehmer
Unterschrift Darlehensgeber